11. Ländlernacht 2018 (19.Mai 2018)

So jung wie die Interpreten der meisten Formationen, so jung war auch ein grosser Teil des Publikums an der diesjährigen 11. Ländlernacht auf dem Menzberg. Neben den Jungen erfreuten sich aber auch viele Besucher mit mehr Lebenserfahrung an den munteren Klängen der sechs Formationen.

 

Einstimmung mit Ländlergottesdienst

Traditionellerweise wird die Ländlernacht mit einem Ländler-Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Theodul auf dem Menzberg eröffnet. Die kirchliche Pfingst-Feier wurde von der Kapelle Echo vom Schwandbode musikalisch begleitet.

Mit den Moräne Örgeler aus Menzingen nahm die erste Formation des Wettbewerbs auf der Bühne Platz und buhlte um die Gunst des Publikums. Sofort rissen die 5 jungen Männer das Publikum mit ihrer fetzigen und rassigen Interpretation von moderner und klassischer Volksmusik mit. Als zweite Formation gab das Echo vom Rotä-Turä aus Rothenturm SZ auf der Bühne Vollgas mit vorwiegend traditioneller innerschwyzer Volksmusik.

 

Eduwys Örgeler holen Sieg

Humorvoll leitete Moderator Stefan Schärli jeweils von einer Formation zur anderen und erklärte, dass man beurteilen solle, bei welcher Darbietung der Funke zum Publikum am besten springt und welche Formation es schafft, die beste Stimmung in den Saal zu bringen.

Auf das Trio Echo vom Sunnähalb aus Bürglen folgten die Eduwys Örgeler aus Ebnet, dann das Trio Lussygruss aus Steinhuserberg und schliesslich das Ländler Trio Britschgi aus Stalden, Obwalden.

Die drei junge Frauen am Schwyzerörgeli und ihr Begleiter am Bass aus Ebnet, Entlebuch, welche unter dem Namen Eduwys Örgeler auftreten, vermochten beim Publikum am meisten zu Punkten. Auf dem zweiten Rang folgten die Moräne Örgeler aus Menzingen und auf Rang 3 wurde das Ländlertrio Lussygruess aus Steinhuserberg gesetzt.

Die ersten beiden Formationen haben nun Gelegenheit, an der Ländler-Weihnacht in Ruswil am 30. November und 1. Dezember 2018 teilnehmen zu können.


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